Pyrrhonische Skepsis Zusammenfassung 5

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Allgemein kann man sagen : Wichtig ist die pyrrhonische Lehre vor allem für jene Geisteshistoriker, die sich um die Deutung des Übergangs von der Antike zum christlichen Mittelalter bemühen.

Der Sieg des Christentums über die antike Philosophie lässt sich nicht nur durch den Versuch die christliche Lehre mit der hellenistischen philosophischen Begriffswelt zu interpretieren, erklären.

Entscheidend für die Durchsetzung des Christentums war die Tatsache, dass im spätantiken Denken die Philosophie, den Anspruch, Weg zur Glückseligkeit zu sein aufgeben musste und die Stelle unter anderem für die christliche Glaubenslehre frei räumte. Neue Fragen die aufkamen, erforderten neue Antworten. Immer öfters fragte man sich, ob der Mensch sich um sein Glück selbst bemühen könne und die Welt begann sich in bloße Tatsächlichkeiten aufzulösen.

Die Daseinsdeutung der ausgehenden Antike hat ihren konsequentesten Ausdruck im späten Pyrrhonismus erfahren. Somit bietet ein Studium seiner Lehre eine gute Hilfe, um die Tendenzen aufzuspüren, die dem Christentum zum Durchbruch verhalfen. (Siehe Malte Hossenfelder in der Einleitung)...

quellen: Geschichte der Philosophie, hg.v. Wolfgang Röd, Band III: Malte Hossenfelder, Die Philosophie der Antike 3 Schmucker-Hartmann, Die Kunst des glücklichen Zweifelns. Antike Skepsis bei Sextus Empiricus. Amsterdamm 1986 Craemer, Heiner, Für ein neues skeptisches Denken, Freiburg-München 1983


Internet: http://www.hjlenger.de/reader/skepsis.pdf und diverses aus wikipedia


Pyrrhon: 360-270 vor Christus., Sextus Empiricus: 2. Jahrhundert n.C., Werke verfasst zwischen 180-200 n.C.

Dogmatiker: nimmt sachen als wahr an und argumentiert. Im Alltagsgebrauch bezeichnet man als Dogmatiker eine Person, die sich (im Negativen) stur weigert von bestimmten Grundsätzen abzulassen. 

Gliederung: 1-12 einleitung der skepsis begriffserklärung 13 die tropen der zurückhaltug 14 die 10 tropen zusammenfassung