Pyrrhonische Skepsis Zusammenfassung 2

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OB DER SKEPTIKER EINE LEHRMEINUNG HAT: 16-17 Es kann festgehalten werden, dass diese Schrift nur eine undogmatische Lehrmeinung im skeptischen Sinne enthält. Der Skeptiker lehrt nicht, und Sextus verfasst dieses Buch nicht als ein Lehrwerk, welches die Regeln skeptischer Lebensweise referiert. Sextus stellt unablässig Dogmen gegeneinander, und dies erklärt auch die Unmenge an Beispielen, welche er unablässig bemüht

18 Die Frage nach der Naturlehre ist offensichtlich eine Stellvertreterfrage, was vor allem daran deutlich wird, dass Sextus die Antwort auch auf den Bereich der Logik und Ethik ausdehnt

19 -21: Dieser Passus ist lediglich eine Wiederholung und Konkretisierung von bereits Angeführtem.

22-24 DIES ALLES IST UNDOGMATISCH GEMEINT!!!!!!!!!!!!!!!!!! Der Skeptiker ist nicht zur Untätigkeit verdammt, die einem Menschen ohnehin nicht möglich ist. Das alltägliche Leben besteht dabei nach Sextus aus vier Teilen: Als Wesen der Natur ist er sowohl durch die Denk- und Wahrnehmungsfähigkeit bestimmt, als auch von den aufgezwungen Erlebnissen, die aus seiner Naturhaftigkeit folgen, wie Hunger und Durst. Als gesellschaftliches Wesen erhält er Orientierung im alltäglichen Leben sowohl durch die tradierten Normen, Sitten und Gebräuche, als auch im Erlernen einer Fertigkeit

WAS DAS ZIEL DER SKEPSIS IST: 25- 30 Ziel das, um dessen Willen alles andere getan oder gedacht wird. (Der Weg ist das Ziel?!)

DIE TROPEN DER ZURÜCKHALTUNG IM ALLGEMEINEN:

Den allgemeinen Rahmen der Entgegensetzung hat Sextus bereits zu Beginn seines Werkes ausgeführt, indem er bemerkte, dass es der Skeptiker zum Erreichen der Isosthenie (gr. ἰσοσθένεια isostheneia = Gleichkräftigkeit) ist ein Schlüsselbegriff des Skeptizismusund bedeutet die Gleichwertigkeit widerstreitender Argumente in einer philosophischen Diskussion. ) versteht, sowohl Sinneseindrücke gegen Sinneseindrücke wie auch Argumente gegen Argumente sowie Sinneseindrücke gegen Argumente und vice versa gegeneinander zu setzen.

Hinzu tritt noch ein Argument der Zeit, welches aufzeigt, dass auch ein Argument, das im momentanen Augenblick stichhaltig zu sein scheint, zu einem späteren Zeitpunkt wieder entkräftet werden kann. Durch diese Besinnung auf den zeitlichen Rahmen ist es dem Skeptiker immer möglich, dem Dogmatiker zumindest ein Argument entgegenzusetzen, denn sollte er zu einem Zeitpunkt ein Argument oder einen Sinneseindruck nicht durch die klassische Entgegensetzung eines weiteren Argumentes oder Sinneseindrucks erreichen, kann er sich darauf zurückziehen,dass damit immer noch nicht bewiesen ist, dass das entsprechende Dogma wirklich eine ewige Wahrheit darstellt. Diese Ergänzung ist demnach alles andere als eine Nebensache. Durch sie wird der Skeptiker geradezu gegen den Dogmatiker immunisiert

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